Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Am Sonntag brach in der Marktgemeinde Wettmannstätten eine neue Zeitrechnung in der Kinderbetreuung an. Mit dem Bau einer Kinderkrippe und der Erweiterung der Ganztagsschule investierte man zielgerichtet in die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

Nicht zuletzt durch die Nähe zur Koralmbahn gewinnt die Marktgemeinde Wettmannstätten als Wohngemeinde mit Lebensqualität zunehmend an Bedeutung. Gerade für junge Familien stellt das Angebot einer guten Kinderbetreuung einen wesentlichen Faktor bei der Wohnortwahl dar. Mit dem Bau einer neuen Kinderkrippe kam Bgm. Peter Neger mit seinem Gemeinderatsteam dem Wunsch nach bester Betreuung vom Babyalter an, gerne nach.

Im selben Zug geschaffen wurden auch zusätzliche Räumlichkeiten für die Ganztagsschule, die derzeit von 24 Kindern besucht wird.
Die Eröffnung stellte einen Wettmannstätten-Feiertag dar!

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Mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn“ bedankten sich die Volksschulkinder bei der Gemeinde und den Baufirmen für die schönen Ganztagsschulräumlichkeiten.

 

Ort des Vertrauens, der Geborgenheit und des Lächelns

Mit einem Volksfest wurde im Zentrum von Wettmannstätten – unmittelbar neben der Volksschule gelegen – die neue Kinderkrippe samt neuen Räumlichkeiten für die Ganztagsschule, zu den Klängen der Marktmusikkapelle, eröffnet. „Was hier geschaffen wurde, ist ein Ort des Vertrauens und der Geborgenheit“, unterstrich Bgm. Peter Neger in seinen Eröffnungsworten. Räumlich bestens durchdacht und passgenau auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt, ist es eine herzliche und liebevolle Betreuung, die hier von Leiterin Michaela Pratl und den Mitarbeiterinnen Petra Knappitsch und Stefanie Masser geboten wird.

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Von der Decke über die Wände bis zum Boden schafft der natürliche Baustoff Holz eine Umgebung der Heimeligkeit.

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Investition in die Zukunft
„Es war unser Bestreben, Räume zu schaffen, die die Kreativität anregen und Platz für Begegnungen, aber auch Rückzugsorte bieten. Nach der Fertigstellung können wir mit Stolz sagen: Es ist uns gelungen, einen Ort des Lächelns, Lernens und Miteinanders entstehen zu lassen“, dankt Neger dem gesamten Gemeinderat, der dieses Projekt mit Einstimmigkeit mittrug.

Die Bausumme von 2,4 Millionen Euro – die Förderquote des Landes beträgt rund 50 % – sind für ihn eine Investition in das größte Kapital, das Wettmannstätten hat: die Kinder.
In dieselbe Kerbe schlug auch Ehrengast 2. LT-Präs. Werner Amon: „Kinder sind das Beste, was wir haben. Die Schaffung von ausreichend Angebot in der Elementarpädagogik ist eine Sache, die vom Land Steiermark gerne unterstützt wird.“

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Starke örtliche und regionale Baupartner arbeiteten bestens Hand in Hand und ließen innerhalb von nur elf Monaten Großes für kleine Leute entstehen.

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Wertschöpfung für die Region
Architekt DI Michael Hainz, GF des Architekturbüros rhp, blickte in einem knackigen Baubericht auf intensive letzte Monate zurück: „Am 13. Oktober 2025, mit der Erteilung des Baubescheids, wurde das Projekt in die Umsetzungsphase gebracht. Nachhaltigkeit, Regionalität und Wertschöpfung wurden hier in besonderer Weise gelebt. Denn – bis auf zwei Ausnahmen – konnten ausschließlich Unternehmen aus Wettmannstätten bzw. der näheren Umgebung beauftragt werden. Dem Wunsch der Gemeinde folgend, wurde Holz als dominierender Bau-
stoff herangezogen. Holz lebt, schenkt Behaglichkeit und den Räumen eine heimelige Atmosphäre und begünstigte die rasche Umsetzung.“ Für Statik, örtliche Bauaufsicht und BauKG zeichnet sich die Luggin Ziviltechnikergesellschaft m.b.H. verantwortlich.

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Flankiert von Bankstellenleiter Andreas Strohmaier und VDir. KommR. Mag. (FH) Josef Muchitsch von der RB Gleinstätten-Leutschach-Wildon wünschte Bgm. Peter Neger dem Kinderkrippen-Team viel Freude bei ihrer täglichen Arbeit mit dem Nachwuchs der Marktgemeinde Wettmannstätten. Vonseiten der Raiffeisenbank dürfen sich die Betreuerinnen über einen Scheck von 300 Euro zum Ankauf von Spielgeräten freuen.

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Bildung ist Fundament jeder Gemeinschaft
Herzstück des Hauses sind aber die Kinder, die sich hier wohl und angekommen fühlen. Seit Schulstart in Betrieb, wird die neue Kinderkrippe von jungen Eltern bestens und dankbar angenommen. Nicht anders sieht es in der Ganztagsschule aus, die von 24 Kindern besucht wird. Ein großes Dankeschön an die Gemeinde kam daher von der stellvertretenden Volksschulleiterin Susanne Neschmach. „Bildung ist das Fundament jeder Gemeinschaft. Es ist uns eine Freude, dass wir den Volksschulkindern Lern- und Rückzugsorte zur Verfügung stellen können, die Platz für Förderung und Persönlichkeitsentwicklung bieten“, so der Bürgermeister. Zahlreich wurde von den Eröffnungsbesuchern, nach dem Akt der Segnung durch Pfarrer Mag. Werner Marterer, die Möglichkeit zur Besichtigung genutzt.
Das Resümee: Hier möchte jeder noch einmal Kind sein. Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft hat man sich offengelassen. Denn Grund für eine Erweiterung steht zur Verfügung. •

 

Diese Unternehmen waren am Neubau erfolgreich beteiligt:

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