Was vor einem Jahr mit einem Spatenstich begann, ist inzwischen Realität geworden: Die ersten Hapfn-Tiny-Houses am Aichberg in Eibiswald sind eröffnet und bereits bestens gebucht.
Mit Herzblut, regionaler Unterstützung und einer klaren Zukunftsvision schufen die vier weststeirischen Jungunternehmer Michael Knappitsch, Stefan Schrey sowie die Brüder Michael und Max Mauthner ein touristisches Nächtigungsangebot, das die Liebe zu ihrer Heimat widerspiegelt.
Ihr Ziel war, etwas zu schaffen, von dem die gesamte Region profitiert. Ein Ansatz der in der Errichtung von vier Hapfn-Tiny-Houses, in schönster Aussichtslage am Eibiswalder Aichberg, Form annahm.
Die vom südsteirischen Bauernhaus inspirierte Fassade im verkohlten Holzlook fügt sich perfekt in die Umgebung ein.
Architektur im Einklang mit der Landschaft
„Wir wollten den Tiny-House-Gedanken weiterdenken und eine Architektur schaffen, die sich harmonisch in die Umgebung einfügt“, erklärt Architekt Michael Knappitsch. Inspirieren ließen sie sich vom traditionellen südweststeirischen Bauernhaus. Die Umsetzung der markanten, verkohlten Fassadenoptik, die vorwiegend aus Lärchenholz gefertigt wurde, übernahm das obersteirische Unternehmen Mareiner. So fügen sich die für zwei bis vier Personen konzipierten Häuser in die Landschaft ein, ohne wie ein Fremdkörper zu wirken.

Jedes Haus verfügt über einen Hot Tub auf der 18-m2-großen Terrasse.

Das Design des Innenraums wurde bewusst in heller Holzoptik gehalten.
Im Inneren dominieren helle Holztöne und eine offene Raumgestaltung, wodurch die ca. 28-m2-Wohnfläche deutlich großzügiger wirkt. Ergänzt wird jedes Haus durch eine 18-m2-große Terrasse samt Hot Tub mit Blick auf die umliegende Natur. Wie gut diese neue Nächtigungsform ankommt, zeigt die Nachfrage. „Schon vor der offiziellen Eröffnung, waren alle Häuser belegt“, freuen sich die findigen Unternehmer.
Wertschöpfung für Region & Umwelt
Der Heimat verbunden, war Knappitsch, Schrey und den Mauthner-Brüdern von Beginn an wichtig, bei der Umsetzung möglichst auf regionale Partner zu setzen und die Wertschöpfung vor Ort zu halten. „Wir leben regionale Partnerschaften. Nur so entsteht eine Einheit, von der alle profitieren“, betonen die Unternehmer.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Hapfn ohne Bodenversiegelung errichtet wurden und konsequent auf nachhaltige Materialien setzen. Möglich wurde dies durch die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wie beispielsweise Krampl Erdbau, hagebau Wallner und Gartenprofi Brauchart. Für eine nachhaltige und zugleich effiziente Bauweise sorgte die Fundamentlösung von Easy-Fundament: Die Schraubfundamente kommen ohne Beton aus, schonen den Boden und lassen sich bei Bedarf rückstandslos entfernen.
Bei der Eröffnung dankten die Hapfn-Betreiber ihren Baupartnern für die nahtlos ineinandergreifende Zusammenarbeit sowie der Marktgemeinde Eibiswald, die das Projekt von der ersten Idee an begleitet und unterstützt hat.




Hapfn auf dem Weg zur Marke für Nachhaltigkeit
Für die Zukunft setzt Hapfn auf den Ausbau bestehender Kooperationen und neue Partnerschaften. Die vier Gründer wollen Interessenten bei der Umsetzung eigener Tiny-House-Projekte unterstützen und so neue touristische Angebote in der Region schaffen. Ob Buschenschank-Betreiber, Landwirte oder Grundbesitzer – das Modell eröffnet neue Perspektiven und stärkt die regionale Wirtschaft.
Vor diesem Hintergrund wurde Hapfn auch als LEADER-Projekt ausgewählt und die Schaffung der ersten vier Einheiten mit 250.000 Euro gefördert.
Nun soll aus dem Pilotprojekt eine Marke werden, die weit über die Südweststeiermark hinaus Menschen begeistert und dabei möglichst vielen Partnern neue Chancen eröffnet.
„Gäste, die in unseren Hapfn nächtigen, sollen die Vielfalt der Region erleben und gleichzeitig als Botschafter für Eibiswald und die gesamte Südweststeiermark wirken“, formulieren die vier Freigeister abschließend. •
Hapfn Houses GmbH
Aichberg 18 • 8552 Eibiswald
Infos und Buchungen:
www.hapfn.at
Diese Unternehmen waren u. a. erfolgreich an der Umsetzung des Projektes beteiligt:







