Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Knapp 27.000 Rettungseinsätze, Zigtausende ehrenamtliche Stunden und zahlreiche soziale Dienstleistungen unterstreichen die Bedeutung des Roten Kreuzes für die Menschen im Bezirk Deutschlandsberg. (Foto: Rotes Kreuz/Schrempf-Güttinger)

 

Im Rahmen der Bezirksversammlung des Roten Kreuzes Deutschlandsberg wurde eine eindrucksvolle Bilanz gezogen.
Bezirksstellenleiter Ing. Mag. (FH) Florian Klug konnte dazu rund 150 Mitarbeiter sowie Ehrengäste aus Politik, Behörde und Einsatzorganisationen begrüßen.

Unangefochten ist der Rettungsdienst das Fundament der Organisation. Allein 2025 wurden 26.760 Einsätze geleistet, die sich mit 84.336 ehrenamtlichen Stunden zu Buche schlagen. Stark gefordert war auch der Notarztrettungsdienst. 1.276 Einsätze unterstreichen die Wichtigkeit der notfallmedizinischen Versorgung.

Rotes Kreuz

Dazu passend wurde von Bezirksrotkreuzarzt Dr. Peter Grasl das neu eingeführte „Notfallsanitäter-First-Responder-System“ vorgestellt. Dabei ergänzt ein mit Notfallsanitätern besetztes „Vorausfahrzeug“ die bestehende notärztliche Versorgung.
Immer stärker an Bedeutung gewinnt die psychosoziale Betreuung. Bei 45 Einsätzen konnten rund 200 Personen gezielt unterstützt werden.
Ein Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung verdienter Mitarbeiter. BH Mag. Doris Bund, Bgm. Josef Wallner und OBR Josef Gaich unterstrichen in ihren Reden unisono die Unverzichtbarkeit des Roten Kreuzes für die Sicherheit und Versorgung im Bezirk. •