Zahlreiche Bürgermeister sowie LH Christopher Drexler und dessen Vorgänger Präs. Hermann Schützenhöfer konnte der Vorstand des Vereins „Steirische Jugendhilfe“ zur Generalversammlung auf Schloss Limberg bei Wies willkommen heißen.
Um das Schloss als Ort des Kinderlachens in die Zukunft führen zu können, gilt es, mit Unterstützung des Landes zahlreiche Sanierungen anzugehen.
Schulen, Jungschar- und Pfadfindergruppen, Chöre, aber auch Vereine, die einmal auf Schloss Limberg zu Gast waren, kommen gerne immer wieder.
Vom Verein „Steirische Jugendhilfe“ vorbildlich und mit viel persönlichem Engagement der Mitglieder geführt, verzeichnet man jährlich zwischen 3.500 und 5.000 Nächtigungen im 95-Betten-Haus.
„Mit der Zielsetzung, auch finanziell Schwächeren einen leistbaren Urlaub zu bieten, ist es zwar möglich, laufende Kosten zu decken,
die Finanzierung immer wieder notwendiger Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen für das Schloss übersteigt jedoch unsere finanziellen Spielräume um ein Viel-
faches“, merkte Vereins-Geschäftsführer Dr. Siegfried Hermann, der gemeinsam mit seiner Frau Elfriede wirklich Außerordentliches leistet, in Richtung LH Christopher Drexler an.
Dieser nahm den Ball im Beisein seines Vorgängers und Vereins-Präsidenten Hermann Schützenhöfer gerne auf: „Dieses Schloss ist ein Kleinod, das Geschichte atmet.
Die Tradition der Unterstützung wird gerne fortgeführt. Miteinander werden wir die Einrichtung in die Zukunft führen, um dieses wertvolle Angebot für Kinder- und Jugendliche sicherzustellen.“
Die Liste anstehender Sanierungen ist lang. Brandschutz, Kamine und die Haustechnik sind stark in die Jahre gekommen. Der Kapellentrakt ist aufgrund von Wasserschäden derzeit gar nicht nutzbar.
Hier gilt es dringend, Dachstuhl und Dachrinnen zu erneuern. Beeindruckend nahm sich die bildliche Präsentation des Schlosses zur Urlaubszeit aus, wenn sich hunderte Kinder und Jugendliche in den Innen- und Außenräumen tummeln,
im Schlossteich baden, bei Pfadfinderlagern ihre Zelte im Schlosspark aufschlagen und die alten Mauern im Laufschritt mit Lachen füllen.
„Um künftigen finanziellen Herausforderungen besser begegnen zu können, ist es wichtig, dass wir unser Angebot teils neu denken. Derzeit sind wir am Ideensammeln“, wirft Vereinsobmann
Franz Stelzer abschließend einen Blick in die Zukunft.