Durch die Gründung einer Energiegemeinschaft soll Hubmann „Mein Kaufhaus“ in Stainz schon bald mit Sonnenstrom aus der Region versorgt werden. Lieferanten profitieren von fairsten Einspeistarifen.
Mit Visionen eine bessere Zukunft zu gestalten, das ist ein Ansatz, den Kaufmann Florian Hubmann seit Jahren verfolgt. Der Leitgedanke „Miteinander für ein besseres Morgen“ zieht sich mittlerweile wie ein grünes Band durch sämtliche Geschäftsbereiche. Die gute Pflege regionaler Partnerschaften ist ihm dabei ebenso wichtig wie das „Ja“ zur Region in der Sortimentswahl.
Mit der Gründung des Vereines „Energiegemeinschaft Nahversorgung Stainz“ stellt sich Florian Hubmann der Hausforderung auch in puncto Strombezug regionale Kreisläufe zu schließen. „Wir wollen Kunden der Region Stainz die Möglichkeit geben, ihren Überschuss an Photovoltaik-Strom zu fairen und höheren Einspeistarifen als bei üblichen Öko-Einspeisern an uns zu liefern. Das passt insofern perfekt, da unser Kaufhaus genau dann am meisten Strom verbraucht, wenn die Sonne am kraftvollsten scheint“, lädt der findige Unternehmer zum Mitmachen ein.
Läuft alles nach Plan, sollen im ersten Schritt 30 % des Verbrauchs der Firma Hubmann durch sauberen und nachhaltig im Ort produzierten Strom abgedeckt werden. „Eine solche Energiegemeinschaft ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Denn nicht nur der Strom, auch die Wertschöpfung bleibt im Ort. Zudem profitieren alle Teilnehmer durch niedrigere Netzkosten und den Wegfall diverser Abgaben“, freut sich Florian Hubmann, als Gestalter seiner Zeit darauf, viele Interessierte beim Info-Abend zu begrüßen. •