Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Im Herzen des Sulmtals gelegen, findet man in St. Martin das, was man anderorts häufig vermisst. Man findet Zusammenhalt, der sich quer über das Gemeindegebiet durch alle Ortsteile zieht und auf Wirtschaft, Vereinsleben, Bildung und Lebensqualität spürbar positiv Einfluss hat.

Kirchtürme hat St. Martin zwei. Vom Kirchturmdenken ist in dieser Gemeinde aber keine Spur. 2015 mit Sulmeck Greith fusioniert, hat man von St. Ulrich bis nach Otternitz verstanden: Gemeinsam sind wir mehr!
In St. Martin spielen die beiden Musikkapellen im Gleichklang, die Vereine bereichern sich gegenseitig, man hilft aus, wo man kann und wenn es ums Feiern geht, dann sind sowieso gerne alle dabei. Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung, sich mit dem Bau des Bildungscampus an ein Großprojekt zu wagen, leicht.

Großartiges Haus für kleine Leute

Konkret entstehen lässt man ein Haus, das Kinderkrippen- und Kindergartenkindern einen schönen Ort zum Wachsen bietet und das über einen Turn- und Mehrzwecksaal die Räumlichkeiten für die Kleinsten mit jenen der Volksschule verbindet. „Die Arbeiten laufen nach Plan. Die Eröffnung wird am 6. und 7. September gefeiert werden“, lädt Bgm. Franz Silly schon heute dazu ein.
Mit über 8 Millionen budgetiert – die Fördersumme des Landes liegt bei über 70 % – wird viel Geld für dieses Zukunftsprojekt in die Hand genommen. „Da fast ausschließlich Unternehmen aus der Region bauausführend tätig sind, bleibt der Löwenanteil der Wertschöpfung vor Ort. Und das tut gut. Denn gerade jetzt braucht die Baubranche Projekte wie dieses“, führt Silly ins Treffen. Der Nachhaltigkeit verpflichtet, setzt man beim Bau auf Materialien aus der Region. Neben Holz sind es Ziegel aus dem Wienerberger Werk in Gleinstätten, die sowohl als Mauerwerk als auch bei der Dacheindeckung für bestes Raumklima sorgen. „Weiters von uns geliefert werden die Unterkonstruktionen für die Photovoltaikanlagen“, merkt Franz Oswald, Wienerberger-Werksleiter in Gleinstätten ergänzend an.

Infrastruktur schafft Wohn- & Arbeitsqualität

Parallel dazu trägt die Gemeinde mit Straßensanierungen und Breitbandausbau zur Sicherstellung bester Infrastruktur für alle Bewohner und Unternehmer bei. „Das Vorhandensein eines leistungsstarken Internets ist gerade für Unternehmer standortentscheidend“, weiß Silly, der neben zahlreichen Klein- und Mittelbetrieben mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG und mit Wienerberger zwei starke Leitbetriebe in der Gemeinde hat.
Als Teil der Laßnitztaler Entwicklungs GmbH ist St. Martin überdies unmittelbar an der wirtschaftlichen Jahrhundertchance Koralmbahn beteiligt. St. Martin als lebenswerte Wohngemeinde zu positionieren, ist erklärtes Ziel für die kommenden Jahre. „Wir wollen jungen Familien Heimat bieten. Die Zurverfügungstellung von attraktiven Bauplätzen wird wichtige Aufgabe sein“, blickt Silly, was die Bevölkerungsentwicklung anbelangt, optimistisch in die Zukunft.

Bestens nahversorgt

Mit guter Nahversorgung – vom Lebensmittelhändler bis zum Postpartner und Handwerksbetrieb – und bestem örtlichen Ärzteangebot ist man im Sulmtal für die Zukunft gerüstet und nimmt die Herausforderung kommunalen Wachstums gerne an. •