Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Der SPÖ Eibiswald liegen Informationen vor, wonach innerhalb des Pflegeverbands Deutschlandsberg weitreichende Überlegungen hinsichtlich der künftigen Trägerschaft der Einrichtung bestehen sollen. Die Aktiv Zeitung fragte bei Verbands-Obmann Vzbgm. KR Gunther Riedlsperger nach.

 

Die Geschichte des Hauses Perisutti reicht mehr als 140 Jahre zurück und ist eng mit der Standortgemeinde Eibiswald verbunden.
Einst Krankenhaus und Geburtenstation, beherbergt es heute eine moderne Kranken-, Alten- und Pflegeeinrichtung. Das Perisutti Pflegezentrum steht derzeit in öffentlicher Hand und wird vom Pflegeverband Deutschlandsberg – dem alle 15 Bezirksgemeinden angehören – betrieben.
Nun liegen der SPÖ Eibiswald Informationen vor, wonach es im Pflegeverband Überlegungen hinsichtlich der künftigen Trägerschaft gibt. Das Thema wurde im Gemeindevorstand sogleich aufgegriffen und Bgm. Andreas Thürschweller stellte umgehend einen dringlichen Antrag auf offizielle Auskunft des Pflegeverbands.

Geklärt werden soll, ob tatsächlich eine Veräußerung oder Übertragung des Pflegezentrums geplant ist, welche wirtschaftlichen Bedingungen dabei vorgesehen sind und welche Auswirkungen mögliche Veränderungen auf den Standort Eibiswald hätten.

Perisutti 1

Die Aktiv Zeitung fragte bei Verbands-Obm. KR Gunther Riedlsperger, Vzbgm. von Deutschlandsberg, nach.
„Es ist richtig, dass ein Teil der 15 Verbandsgemeinden andenkt, eine Veränderung der Eigentümerstruktur zu überlegen. Die Marktgemeinde Eibiswald kann ich insofern beruhigen, als dass es derweilen noch absolut nichts Konkretes – noch nicht einmal Gespräche gibt. Als Obmann stehe ich allen Überlegungen der Gemeinden offen. Zu betonen ist, dass es sich beim Perisutti Pflegezentrum um ein tolles Haus, mit einem einwandfreien Ruf, mit motivierten Mitarbeitern und zufriedenen Bewohnern handelt. Die Lage in Eibiswald ist nicht zuletzt deswegen hervorragend, da ein großer Teil der Mitarbeiter aus dem nahen Slowenien kommt. Es besteht kein Grund zur Sorge, dass das Haus aufgelöst wird, im Gegenteil – es soll weiter forciert werden, denn es ist ein sehr gutes Haus“, erteilte Gunther Riedlsperger der Aktiv Zeitung telefonisch Auskunft. •