Das Steirische Feuerwehrmuseum Kunst & Kultur in Groß St. Florian bekam besondere Exponate aus dem Nationalen Feuerwehramt des Innenministeriums Taiwans übergeben.
Feuer und Brandbekämpfung sind international. Seit letztem Jahr steht das Steirische Feuerwehrmuseum mit Taiwan eng in Kontakt. Nun konnten Museumsobm. 2. LT-Präs. Werner Amon und Museumsleiterin Mag. Katrin Knaß-Roßmann, aus den Händen von Botschafter Prof. Hans Suan-yung Liu Exponate entgegennehmen, die die Geschichte der taiwanischen Brandbekämpfung repräsentieren.
Die Schenkung ist weit mehr als eine rein materielle Geste; sie ist ein Ausdruck des kulturellen und geistigen Austausches. Taiwan teilt damit den Mut und die Erfahrungen aus jahrzehntelangen Einsätzen mit der Welt und unterstreicht den universellen Wert der Feuerwehr: Hilfe kennt keine Grenzen.
Die silberne Schutzkleidung (Mantel, Helm, Stiefel) im japanischen Stil ist ein Zeitzeuge der Entwicklung vom ausgeprägten Pflichtbewusstsein der Showa-Ära bis hin zur modernen Schutztechnologie. Dieses Geschenk spiegelt den technologischen Wandel von traditionellen feuerfesten Materialien hin zur modernen Werkstofftechnik wider und trägt den Geist der Brandbekämpfung weiter, der niemals erlischt.
Die rote Dienstkleidung symbolisiert das Herzblut der Feuerwehrleute. Für die Bevölkerung ist diese Farbe ein Zeichen der Verlässlichkeit und Sicherheit. Die Such- und Rettungsuniform (USAR) im leuchtenden Orange ist ein unübersehbares Hoffnungszeichen in Katastrophengebieten.

Museumsleiterin Katrin Knaß-Roßmann und Museumsobm. 2. LT-Präs. Werner Amon nahmen die Exponate dankbar entgegen.
Der Direktor des Nationalen Feuerwehramtes, Hsiao Huan-chang, betonte, dass jedes dieser außer Dienst gestellten Ausrüstungsstücke einst ein Schutzschild zwischen der Katastrophe und dem menschlichen Leben war und lud zum Gegenbesuch in das Feuerwehrtrainingszentrum von Taiwan ein. •