Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 40.000 Stück

Nächste Ausgabe: 25. Mai 2022

Gregor und Jürgen Eybel sowie Stefan Schrey (v. re.) freuen sich über den Innovationsschritt.

Der moderne Spar-Markt Eybel ist bekanntlich nicht nur erster Ansprechpartner als Nahversorger, sondern bietet ebenso umfangreiches Service rund um das Kfz. Seit wenigen Tagen können auch E-Fahrzeuge „blitzartig“ mit neuer Energie versorgt werden.

Bekanntermaßen bietet die Tankstelle mit modernsten BP-Treibstoffen auch zusätzlich viele Services wie AdBlue u. Ä. Mit der jüngst erneuerten Waschanlage, den fünf SB-Boxen und dem überdachten Bereich für Kfz-Reinigung bleiben keine Wünsche offen. Wartezeiten können im SB-Café oder am großen, attraktiven Spielplatz sinnvoll genützt werden. „Wir wollen ein zeitgemäßes Angebot als Nahversorger bieten, unseren Bestandskunden jetzt als Ergänzung auch rasche Ladung von E-Fahrzeugen ermöglichen. Es entsteht eine neue Klientel von E-Fahrern, welche auf eine dementsprechende Infrastruktur angewiesen ist“, weiß Jürgen Eybel, der ständig danach trachtet, ein umfassendes Service zu bieten. „Da es derzeit noch sehr wenige ultraschnelle Lademöglichkeiten gibt, wollten wir hier in der Region diese Lücke füllen. Stand heute sind wir der einzige Anbieter im Bezirk Deutschlandsberg, der im Moment die effektiven 150 kW (Gleichstrom) anbieten kann.“ Aufgrund der Ausfallsicherheit gibt es das Angebot sogar doppelt. Also pro Ladepunkt jeweils 1 x 150 kW für ultraschnelles Laden und zusätzlich je Säule 1 x 22 kW Wechselstrom für normales Laden. „Das bedeutet, wir können unseren Kunden zwei voneinander unabhängige Ladesäulen anbieten und so die Wartezeit minimieren. Somit sind wir bestens für die steigende Anzahl an E-Fahrzeugen gerüstet“, erläuterte uns Stefan Schrey, der kompetente Assistent der Geschäftsführung. Rasche Weiterfahrt Konkret: Abhängig vom Fahrzeug kann der Ladepegel von 10 auf 80 Prozent im Idealfall in ca. 20 Minuten erhöht werden. „Wichtig war uns eine kW-genaue Abrechnung anzubieten, das bedeutet, es wird nur das bezahlt, was auch geladen wird“, ergänzte Gregor Eybel. Die neue Technik birgt aber auch Gefahren, muss man doch mit den Roaminggebühren aufpassen! Bei gewissen Ladekarten können hier die Kosten förmlich explodieren. Aus diesem Grund wird demnächst (wahrscheinlich erst in drei Wochen – Stichwort Chipmangel) eine eigene Ladekarte – ohne Grundgebühr – erhältlich sein. An sich ist die Bedienung durch intelligente Menüführung kinderleicht, aber auf der Ladesäule befindet sich auch eine Hotlinenummer vom Verrechner „kW-Solutions“ – falls einmal Hilfe benötigt wird.