Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.500 Stück

Nächste Ausgabe: 9. Februar 2023

„Gelebte Bürgernähe kann nunmehr noch effektiver umgesetzt werden!“, freut sich Bgm. LAbg. Andreas Thürschweller über einen weiteren Baustein zu einem modernen Verwaltungszentrum.

„Barrierefrei“ gilt für diese Neuerung in mehrfacher Hinsicht. Vereinfachter Zugang ins Bürgerbüro und rasche Abwicklung vieler bürokratisch notwendiger Vorgänge.

Häufig hat man ja den Eindruck, die ganze Welt fände nur noch „online“ statt. Bürgermeister Andreas Thürschweller und die gesamte Gemeindeführung setzten jüngst ein starkes Zeichen für mehr Bürgernähe. „Durch diese Baumaßnahme schlagen wir mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Bürger können nunmehr direkt und ebenerdig diesen Servicebereich betreten und werden an bis zu vier Schaltern bedient. Zusätzlich ist es ein weiterer Baustein, um sämtliche Verwaltung im Ortszentrum zusammenzuführen!“

Zusammenführung der Verwaltungseinheiten

Für die Nachnutzung diverser Gebäude der früheren Gemeinden wurden in den vergangenen Jahren Lösungen gefunden, um die Zusammenführung aller Verwaltungseinheiten im Rathaus am Eibiswalder Hauptplatz umsetzen zu können. So wurde im früheren Gemeindeamt Aibl mit Elektro Hubmann ein aufstrebender heimischer Betrieb eingemietet. Im ehemaligen Gemeindeamt von ­Feisternitz wurde die Kinderkrippe untergebracht und im Amtsgebäude in St. Oswald konnte mit Frisörin Sissy Adam eine Mieterin gefunden werden.

Bürgerbüro für rasche Verwaltungsabläufe

Jüngst wurde mit der Erweiterung bzw. der Sanierung des Bürgerbüros ein weiterer Schritt dafür gesetzt. Das neue Bürgerbüro ist nunmehr ebenerdig und barrierefrei zugänglich und in den Räumlichkeiten der früheren Post bzw. von „Ihr Friseur am Hauptplatz“ etabliert. „Wir setzen damit eine zukunftsorientierte bürgerfreundliche Servicestelle um und bieten allen Bewohnern die Möglichkeit, rasch ihre Anliegen zu erledigen. An zwei bis vier Infoschaltern und insgesamt rund 200 m2 Nutzfläche werden die Anliegen der Bürger möglichst rasch abgearbeitet“, erläuterte Amtsleiter Christian Krottmaier. „Im Jahr 2024 soll dann auch noch die Finanzabteilung in das Zentrum der Großgemeinde übersiedeln, um eine noch effizientere Verwaltungseinheit zu bilden“, erläuterte Amtsleiter Christian Krottmaier. Für das Bürgerbüro ist ein sogenanntes „One-Stop-Shop-Prinzip“ vorgesehen, welches möglichst sämtliche Leistungen der Gemeindeverwaltung an einem Punkt konzentriert und dem Bürger den einfachen Zugang und kurze Wege ermöglicht.

Aufträge fristgerecht bestens umgesetzt

Im Eingangsbereich wird zudem eine digitale Amtstafel künftig umfassende Information nicht nur für Einheimische, sondern auch für Gäste ermöglichen. „Ein weiterer Schritt zum sogenannten E-Government, um Verwaltungsschritte zu vereinfachen, zeitraubende Amtswege sollten dann der Vergangenheit angehören. Ein echter Mehrwert für den Bürger und ein wichtiger Schritt im Miteinander mit unseren Mitarbeitern“, freuen sich Thürschweller und Krottmaier gleichermaßen. Für die praxisorientierte Planung zeichnete Ing. Johannes Enzi verantwortlich. Baumeister Florian
Arnfelser wiederum war mit seinem Team mit der örtlichen Bauaufsicht betraut. Die Herausforderung bestand auch darin, die bestehenden Gegebenheiten bestmöglich für die zeitgemäße Verwaltungseinheit zu nützen.
Ebenfalls erfolgreich tätig war das heimische Elektrounternehmen Wolfgang Hubmann, der bereits seit zwölf Jahren erfolgreich in der Weststeiermark tätig ist. Auch für das neue Bürgerbüro wurden zukunftsorientierte Lösungen gefunden und fachgerecht implementiert. Gut aufeinander abgestimmt trugen u. a. auch Malermeister Harald Galler, Planfenster Süd aus Gralla und Cool Company zur erfolgreichen Neugestaltung bei. Weiters überzeugten Raumdekor Safet und das Kleiderhaus Rath (Vorhänge) mit Beratung und Ausführung.