Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Die Mittelschule Wies blickt auf eine 80-jährige Geschichte zurück. Gefeiert wurde das Jubiläum im Rahmen des Schulsportfests. Um das Gebäude zukunftsfit zu machen, werden als „Geburtstagsgeschenk“ nun erste unumgängliche Sanierungsschritte gesetzt, die in den kommenden Jahren Fortsetzung finden sollen.

 

Als die Hauptschule Wies im Jahr 1946 eröffnet wurde, war sie eine der ersten derartigen Bildungseinrichtungen in der Region. Klein gestartet, wurden bald weitere Gemeinden eingesprengelt. Tausende Schüler aus Wies, St. Martin, Pölfing-Brunn, Eibiswald und Oberhaag drückten hier seither die Schulbank. Vieles veränderte sich, Bildungspläne wurden angepasst, Lehr- und Führungspersonen wechselten und auch der Name blieb nicht der Gleiche. Aus der Hauptschule wurde die (Neue) Mittelschule.

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Musikalisch und tanz-krobatisch umrahmt, blickte man beim Schulsportfest auf 80 Jahre MS-Wies zurück.

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Ein vorwiegend junges Lehrerteam ist es, das heute Wissen an den Nachwuchs vermittelt. „Den Auftrag, Kinder auf das Leben vorzubereiten, nehmen wir in allen Bereichen ernst. Neben der Gestaltung eines ansprechenden Unterrichts ist die Schule ein Ort der Bewegung, der Herzens- und Persönlichkeitsbildung“, unterstreicht Dir. Oskar Hermann.

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Schulqualitätsmanagerin Doris Gsellmann, GK Marlies Schuster, Bgm. Josef Waltl (Wies), MS-Dir. Oskar Hermann, Bgm. Franz Silly (St. Martin),Vzbgm. Theresia Koch und Pfarrer Mag. Markus Lehr feierten das Schuljubiläum.

Arbeiten sind im Gange
Um gut lernen und lehren zu können, braucht es aber nicht nur pädagogisches Engagement, sondern auch räumliche Rahmenbedingungen.
Lange wurde nur das Allernötigste im betagten Schulhaus gerichtet. Nun, zum Jubiläum, wurde mit dem Spatenstich in eine größere Sanierungsserie gestartet. 1,635 Millionen Euro – Förderquote des Landes liegt bei rund 70 % – nehmen die Gemeinden Wies, St. Martin, Pölfing-Brunn, Eibiswald und Oberhaag anteilsmäßig dafür in die Hand. Die Arbeiten laufen bereits seit Montag, denn der Zeitplan ist ehrgeizig gesteckt. „Hauptaugenmerk liegt auf dem Turnsaaltrakt, der thermisch saniert wird. Das undichte Dach wird durch ein Flachdach ersetzt und der Boden geschliffen. Weiters investiert wird in die Elektro- und Sicherheitstechnik, in den Physiklehrsaal, in eine Sprechanlage, in die elektrische Umstellung der Heizanlage sowie in Beschattungsmaßnahmen“, führt BM Manuel Kapper, der mit seinem Büro für Planung und Bauaufsicht Sorge trägt, aus.

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Mit dem Spatenstich wurden erste umfassende Sanierungsmaßnahmen kurz vor Schulschluss gestartet.

„Es sind unumgängliche Maßnahmen, die den Gemeinden in einer herausfordernden Zeit viel Geld kosten. Doch jeder Euro ist eine Investition in die Bildungsqualität unserer Kinder. Erfreulich ist, dass mit den baulichen Maßnahmen Unternehmen aus der Region beauftragt werden konnten – sprich die Wertschöpfung bleibt vor Ort“, betont Bgm. Josef Waltl von Wies.
Läuft alles nach Plan, sollen über die Ferien die Arbeiten am Turnsaaltrakt zum Abschluss gebracht werden können. Elektrotechnik und Beschattung sollen bis Anfang Oktober finalisiert sein. In den nächsten Jahren sollen diesem ersten Sanierungsschritt weitere folgen. •

MS Wies 5Die Hauptarbeiten – Dacherneuerung, thermische Sanierung und Saalrenovierung – werden den Turnsaaltrakt betreffen.

Mit der baulichen Umsetzung konnten ausschließlich regionale Unternehmen beauftragt werden: 

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