Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Mit Johannes-F. Heiß in der Titelrolle bringt die Kultur- und Theaterrunde Oberhaag „Judas“ – das Ein-Mann-Schauspiel von Lot Vekemans – nicht auf die Bühne, sondern in die Kirche. Premiere feiert die Inszenierung am Samstag, 21. März, 19.30 Uhr. 

 

Sein Name ist Judas und sein Kuss veränderte die Welt. Der Jünger, der Jesus verriet, bekommt in Oberhaag ein Gesicht und eine eigene Geschichte. Und er stellt Fragen. Zum Beispiel: Was wäre gewesen, wenn ich in Gethsemane bei Jesus geblieben wäre? Und vor allem: Was wäre aus uns allen und dem Christentum geworden? Gebe es dieses überhaupt?

Judas wird Gehör verschafft
Judas – sein Name und sein Kuss sind das Synonym für Verrat. Befragt wurde er dazu nicht. Dass er sich erhängt hat, war Schuldeingeständnis genug.
In Oberhaag aber spricht er, in einem Theatermonolog, der von Schauspieler Johannes-F. Heiß alles abverlangt. Aus der Feder von Lot Vekemans sorgt das Stück europaweit für Aufsehen. Denn sein Zugang: Judas will gehört werden, vielleicht sogar verstanden.

Judas

Kirche als Raum vieler Wahrheiten
Der Kirchenraum, in dem das Stück angesiedelt ist, entpuppt sich dabei als spannungsgeladen. Zwischen den allgegenwärtigen Aposteln und Heiligen nimmt sich Judas den Platz, der ihm wegen seiner letzten Tat verwehrt blieb. Bewusst sucht die Inszenierung den Ort auf, an dem sich Judas von seinem besten Freund Jesus verabschiedete und sich selbst aus dem Kreis der Jünger katapultierte. Doch nun ist Judas wieder da, mitten unter uns und liefert eine überraschende Version seiner Lebensfreundschaft.

Gleich Karten sichern
Seine Premiere feiert dieses außergewöhnliche Bühnenwerk am Samstag, 21. März, 19.30 Uhr, in der Pfarrkirche Oberhaag. Weitere Aufführungstermine sind: 22., 27. und 28. März jeweils 19.30 Uhr. Karten zu 15 Euro sind direkt an der Abendkassa erhältlich.