Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Direkt an der Autobahn und der Koralmbahn gelegen, ist Hengsberg für Wachstum prädestiniert. Mit gezielten Maßnahmen stellt Bgm. Mag. Dr. Manfred Rechberger die Weichen für Betriebsansiedelungen in Kombination mit Wohnraumschaffung.

 

Bis zu 13.000 Autos rollen täglich durch Hengsberg. Halt machen in der beschaulichen Gemeinde die wenigsten. 2023 übernahm
Mag. Dr. Manfred Rechberger das Ruder in der Gemeindeführung und ist seither drauf und dran, Hengsberg zu beleben.

Aufholkurs
Hengsberg bietet alles, was Wirtschaftstreibende brauchen. „Perfekt an der Koralmbahn gelegen, haben wir attraktive Gewerbeflächen geschaffen. Was es braucht, ist einen, der startet. Dann werden andere nachziehen“, ist Rechberger überzeugt davon, dass sich Hengsberg in den kommenden Jahren betrieblich positiv entwickeln wird.

Deutlich nach oben soll die Kurve in der 1.600-Seelen-Gemeinde auch bei den Einwohnern zeigen. „Es vergeht keine Woche, wo es nicht Anfragen nach freiem Wohnraum gibt. Mit Nachdruck sind wir von Gemeindeseite dahinter, schnellstmöglich Angebote zu schaffen. Nur so kann die Jugend im Ort gehalten und Zuzug ermöglicht werden.

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Als Teil der Kleinregion Hengist wird auf eine naturnahe Gestaltung von Plätzen – wie hier der Rosengarten – Wert gelegt. 

Familien im Fokus
Infrastrukturell ist man dafür gut aufgestellt. Mit einem ganztagesgeführten Kindergarten (drei Gruppen) und einer Kinderkrippe – auch über die Ferienzeit wird Betreuung geboten – bietet man im Elementarbildungsbereich alles, was junge Familien brauchen und auch eine Volksschule hat man im Ort. Gerne genutzt wird vom Nachwuchs auch die neu entstandene Motorikanlage und in der Gemeindebücherei finden groß und klein eine gut sortierte Bücherauswahl.

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Kinder brauchen Bewegung: Mit der neuen Motorikanlage wurde viel mehr als „nur ein Spielplatz“ geschaffen.

Schönberg ist entschärft
Wie schnell in Hengsberg Ansiedelung passiert, wenn die Rahmenbedingungen passen, macht der Ortsteil Schönberg deutlich. „Hier sind in den letzten Jahren 20 Familien zugezogen. Besonders erfreulich ist, dass nun auch der seit vielen Jahren gehegte Wunsch nach Verkehrsberuhigung und Verkehrssicherheit, mit der Reduktion der Geschwindigkeit durch das Ortsgebiet entlang der Landessstraße L 601 auf 50 km/h erwirkt werden konnte“, so Rechberger.
Untermauert wurde diese Entscheidung durch eine aktuelle Verkehrszählung. „Zwischen 5 und 8 Uhr fahren knapp 4.000 Fahrzeuge durch Schönberg, die meisten genau dann, wenn unsere Schüler unterwegs sind“, war es dem Bürgermeister wichtig, hier für Sicherheit zu sorgen.

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Endlich geschafft. „Vor allem der Sicherheit unserer Schüler wurde mit der 50 km/h Beschränkung durch Schönberg Rechnung getragen“, freut sich Bgm. Manfred Rechberger.

92 % am Datenhighway
Mit Riesenschritten schreitet in Hengsberg der Glasfaserausbau voran. In Hengsberg Süd wird bereits eingeblasen, Hengsberg West soll 2027 fertiggestellt sein. „Dann verfügen wir über eine Abdeckung von 92 %, was eine sehr gute Quote ist“, erkannte man in der Gemeinde früh die Notwendigkeit eines leistungsstarken Datenhighways.

Ringen um Nahversorger
Nach wie vor ein drückender Stein im Schuh ist dem Bürgermeister das Fehlen eines örtlichen Lebensmittelgeschäfts. „Wir haben viele Selbstvermarkter im Ort, aber das geht natürlich ab. Von Gemeindeseite bleiben wir an der Sache dran“, wird man weiterhin versuchen, so viele Hebel, wie es braucht in Bewegung zu setzen.
Gelungen ist es, einen Bankomaten der Österreichischen Nationalbank in das Ortszentrum zu bekommen. „Nun liegt es an uns, möglichst häufig vom Bankomat Gebrauch zu machen, um den Standort über die vereinbarten fünf Jahre hinaus abzusichern“, ruft der Bürgermeister zur Nutzung des Geräts auf.

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Im Mai konnte der neue Bankomat im Ortszentrum in Betrieb genommen werden.

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Gelebter Zusammenhalt
Wesentlich zur Lebensqualität in Hengsberg trägt das rege Vereinsleben bei, das Basis eines guten Miteinanders bildet.
Einen besonderen Stellenwert in puncto Sicherheit nehmen die beiden Feuerwehren Hengsberg und Schönberg ein. Während die FF Hengsberg vor nicht allzu langer Zeit zwei neue Einsatzfahrzeuge in den Dienst stellen konnte, wird die FF Schönberg 2028/29 zur Weihe laden.

„Die Freiwilligkeit der Kameraden ist unbezahlbar. Ihnen für ihre Arbeit bestes Gerät zur Verfügung zu stellen, ist eine Notwendigkeit, die wir im Gemeinderat erkennen“, schließt Rechberger •