Das Greith Haus in St. Ulrich ist eine Größe in der rot-weiß-roten Kulturlandschaft. Das 25. Jahr bringt klingende Namen wie Hochmaier, Silberschneider, Vitasek und Gansch in die Peripherie zurück.
Was haben Hermann Nitsch, Klaus Maria Brandauer, Tobias Moretti, Christian Ludwig Attersee u. v. a. gemeinsam? Richtig – ihnen allen wurde im Greith Haus die Bühne geboten.
Denn Gerhard Roth, „Vater“ des Greith Hauses, wusste geschickt seine Verbindungen zu nutzen, um das Kulturhaus im Zentrum der Peripherie in der Szene stark zu positionieren.
Musik, bildende Kunst, Schauspiel und Literatur – das Greith Haus bürgt damals wie heute für Qualität.
Jubiläumsprogramm
Ins Jubiläumsjahr startet man unter der bewährten Leitung von Isabella Holzmann, die im engen Zusammenspiel mit dem unverzichtbaren „Greith Haus“-Verein, ein ebenso buntes wie hochkarätiges Jahresprogramm präsentierte.
Noch im Dezember eröffnet, läuft im „Gerhard Roth“-Saal nach wie vor die Ausstellung „Suche nach verlorener Zeit“ der Künstlerin Christiane Brettschuh.
Einen ersten musikalischen Höhepunkt gibt es am Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, zu erleben, wenn die beiden Big Bands Radlje und West für grenzüberschreitende „Big Band Power“ sorgen.
ALMA passt zwecks der dominant weiblichen Besetzung zum Frauentag – Sa, 8. März, um 19.30 Uhr – wie die Faust aufs Auge. Mutig kombiniert die Combo zeitgenössische Volksmusik mit Klassik, Jodler- und Walzerklang. Und kaum sind diese Klänge verklungen, bringt Renato Borghetti – der Hexenmeister des Akkordeons – das Haus am So, 16. März, 18 Uhr, zum Brodeln.
„Schatz, der gepflegt gehört“
„Mit dem Greith Haus haben wir einen Schatz in unserer Gemeinde, der gehegt und gepflegt gehört“, so Bgm. Franz Silly. Denn während die Bespielung des Hauses in den Händen von „Greith Haus“-Leiterin Isabella Holzmann liegt, ist es die Gemeinde, die für den Erhalt des Gebäudes, für die Erneuerung der Tonanlage etc. aufkommt.
Schön ist es, dass gerade deswegen auch die örtlichen Vereine das Greith Haus gerne als Veranstaltungslocation wie Frühjahrskonzerte, Gesangsabend etc. nutzen und das (Volks-)Kulturangebot damit bereichern.
Apropos Bereichern – eine Bereicherung stellen die jüngst geschlossenen Sponsorverträge mit der Steiermärkischen Sparkasse und der Energie Steiermark dar. Denn jeder Sponsor-Euro trägt dazu bei, dass Eintrittspreise auch in Zeiten der Teuerung modert gehalten werden können.
Das gesamte „Greith Haus“-Programm sowie Informationen zu besonderen Karten-Aktionen und dem beliebten „Greith Haus“-Verein mit speziellen Member-Cards findet man auf www.greith-haus.at •