Ein neu entstandener öffentlicher Spielplatz komplettiert in der Gemeinde Oberhaag das Erscheinungsbild rund um den Gemeindeplatz. Am Freitag, 28. August, lädt der örtliche Tourismusverein zur Neuauflage der weithin bekannten Mondscheinwanderung ein.
Mit Schulanfang, wenn das Gras angewachsen ist, wird der neue Spielplatz für kleine und große Besucher geöffnet werden. „Die Spielfläche komplettiert unser Gemeindezentrum und soll Ort des Lachens, der Bewegung und des Austausches sein“, betont Bgm. Ernst Haring, der sich in diesem Zuge herzlich bei Vzbgm. Ewald Pressnitz bedankt, der diese kinderfreundliche Angebotserweiterung organisatorisch mitbegleitete. Mit der Einbringung von viel Eigenleistung gelang es der Gemeinde, die Investitionskosten von 120.000 Euro – gedeckt durch BZ-Mitteln des Landes – überschaubar zu halten.

50 Jahre für den ÖKB tätig, bekam Josef Zitz (2. v. re.) aus den Händen von GR Angelika Pronegg, GK Alexander Pommer, Vzbgm. Ewald Preßnitz und Bgm. Ernst Haring (v. li.) das Ehrenzeichen in Gold der Gemeinde Oberhaag verliehen.
Ort der Begegnung und Bewegung
Entstanden ist ein Areal, das für die Kinder von der Affenschaukel über den Kletterturm bis zum Tunnel etc. alle Stückerln spielt und Erwachsenen in der Pergola ansprechend Platz für Gespräche bietet. „Weil Kinder am allerbesten wissen, was sie wollen, haben wir deren Wünsche miteingebunden und standen vom Start weg im engen Austausch mit unserem örtlichen Kindergarten“, schenkt Haring sowie der gesamte Gemeinderat, der das Projekt in Einstimmigkeit mittrug, Kindern gerne ein offenes Ohr.

Bgm. Ernst Haring am neuen Kinderspielplatz – ein Ort, der Begegnung und Bewegung.

Kindergarten unter neuer Leitung
Apropos Kindergarten, dieser wird ab Herbst unter der neuen Leitung, der aus Gamlitz stammenden Stefanie Kaiser, stehen. „Nach 22 Jahren bester Zusammenarbeit – davon acht in Leiterfunktion – hat Martina Gaber entschieden, sich beruflich verändern zu wollen. Wir wünschen ihr dafür alles Gute und können ihr nur ein allerbestes Zeugnis ausstellen. Denn sie war ein echter Segen für die positive Entwicklung unseres Elementarbildungsbereichs“, so Bürgermeister Haring.

Stefanie Kaiser (oben) übernimmt die Leitung des Kindergartens Oberhaag. Martina Gaber bricht zu neuen beruflichen Herausforderungen auf. Die Gemeinde wünscht ihr alles Gute. (Foto: Sarah Schrei)

Bestens gerüstet
Auch wenn Oberhaag mit rund 2.100 Einwohnern überschaubar scheint, so ist das Gemeindegebiet mit 3.597 Hektar flächenmäßig doch weitläufig und höhenmeterreich. Um für Katastropheneinsätze bestens gerüstet zu sein, investierte man in der FF Oberhaag in einen eigenen Anhänger, bei dem Kameraden sämtliche Hilfsmittel leicht und schnell griffbereit haben. Offiziell in den Dienst gestellt wird dieser am 30. August.

Im Ernstfall hat die FF Oberhaag mit der Indienststellung des neuen Katastrophenanhängers alles schnell griffbereit. Die feierliche Übergabe findet am 30. August im Rahmen eines großen Festes statt bei dem über 100 Feuerwehrkameraden aus der näheren Umgebung eine Ehrung erhalten.
Gelebtes Engagement
Menschen, die mehr zu leisten bereit sind, halten die Gesellschaft zusammen. Einer davon ist Josef Zitz, der seit 50 Jahren im ÖKB St. Ulrich wertvolle Arbeit leistet und wichtiges Bindeglied zur Nachbargemeinde St. Martin ist. „Josef hat immer viel für die Öffentlichkeit getan. Es war mir persönlich daher eine besondere Freude, ihm im Rahmen des ÖKB-Frühschoppens das Ehrenzeichen in Gold der Gemeinde Oberhaag übergeben zu können“, sagt Haring dem bemühten Vereinsmenschen ein herzliches Dankeschön.
Weit und breit in aller Munde war die Gemeinde jüngst kulturell. Die Jedermann-Aufführungen unter freiem Himmel am Kirchplatz übertrafen alle Erwartungen und bescherten Publikumszulauf weit über Regionsgrenzen hinaus.

Dass nicht nur Salzburg, sondern auch Oberhaag „Jedermann“ kann, wurde von der Theaterrunde Oberhaag eindrucksvoll unter Beweis gestellt. (F0t0 Walter Krottmaier)
Landjugend saniert Altenbachklamm
Zusammenhalt ist das, was die Gemeinde Oberhaag stark macht. Einen wesentlichen Anteil daran tragen die Vereine. Beispielgebend ist das laufende Projekt der örtlichen Landjugend, mit dem man sich den „Goldenen Panther“ holen möchte. In Eigenregie sanieren die Jugendlichen die Altenbachklamm und erneuern auch die Brücke. „Es ist unglaublich, was die Jugendlichen hier auf die Beine stellen. Vonseiten der Gemeinde können wir dafür nur Danke sagen“, zeigt sich Haring beeindruckt.
Mondscheinwanderung
Im wahrsten Wortsinn rundgehen wird es am Freitag, 28. August (bei Schlechtwetter 29. August), wenn es, organisiert vom örtlichen Tourismusverein zu einer Neuauflage der legendären Mondscheinwanderung kommt.
Gestartet wird von 19-21 Uhr bei Pronitsch. Da es im Start- und Zielbereich keine Parkmöglichkeit gibt, werden Zubringerdienste – siehe Mondscheinwanderung-Infos Seite 14 – angeboten, die Wanderer zum Ausgangspunkt bringen. Die Wanderung selbst besticht mit tollen Ausblicken und Naturgenuss. An Labestationen wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt sein. „Wir freuen uns auf eine zauberhafte Nacht“, lädt der Tourismusverein die gesamte Region zum Mitwandern ein. •