Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Die Freiheitliche Bauernschaft präsentierte ihre sieben Kernmaßnahmen zur Reform der Landwirtschaftskammer. Darunter fallen Wahlrechtsreform, Transparenzoffensive und mehr Mitbestimmung.

 

Für die Freiheitlichen ist offensichtlich, dass bei den politischen Strukturen der Kammer seit Jahrzehnten Reformbedarf besteht: „Das Ganze wirkt wie ein Einparteiensystem, in dem der Bauernbund dominiert und andere Fraktionen kaum vorgesehen sind“, so NR-Abg. Albert Royer. Für den Freiheitlichen zeigt die sehr niedrige Wahlbeteiligung bei der Landwirtschaftskammerwahl, dass die Bauern sich nicht mehr vertreten fühlen. Der designierte FPÖ-Landwirtschaftskammerrat Georg Petzl unterstreicht die Notwendigkeit einer umfassenden Transparenzoffensive auch im Umgang mit Fördermitteln: „Die Landwirtschaftskammer ist eine Zwangsvertretung. Gerade deshalb braucht es hundertprozentige Transparenz aller Finanzströme und keine Mehrfachfunktionäre, die von einem Interessenskonflikt in den nächsten geraten.“ Abschließend wurden die neuen Kammerräte – ein guter Mix aus allen landwirtschaftlichen Branchen – vorgestellt.

Für die Freiheitliche Bauernschaft Steiermark steht fest: Mehr Demokratie, mehr Transparenz und echte Mitbestimmung sind der Schlüssel, um die Legitimation der Landwirtschaftskammer nachhaltig zu stärken und vor allem echtes Vertrauen der Bauern zurückzugewinnen. •

Freiheitliche Bauern

Die designierten freiheitlichen Kammerräte: Lukas Panzer, Georg Petzl, NR-Abg. Albert Royer, Christian Cramer, Martin Mittendrein und Johann Lienhart (Foto: FPÖ Stmk.)