Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Im vom Klima- und Energiefonds geförderten Klimaschulenprojekt 2025/26 arbeiten Schüler der Volksschulen Kitzeck, Großklein und der Mittelschule Gleinstätten daran, zu verstehen, wie Energie erzeugt wird, wie sie im Alltag eingespart werden kann und wie Umwelt- und Energiethemen miteinander verknüpft werden.

 

Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds gefördert, vom KEM/KLAR!-Regionsmanagement Sulmtal–Sausal unter der Leitung von René Siener initiiert und von Katharina Rucker begleitet. Ziel ist es, kindgerecht und spielerisch wichtige Kompetenzen rund um Energie, Klimaschutz und gute Luftqualität zu vermitteln und Impulse für Schule, Familie und Gemeinde zu setzen.
Zu Beginn stand ein intensiver Einstieg in erneuerbare Energien im Vordergrund: Sonne, Wind, Wasser und Biomasse wurden kindgerecht vorgestellt und mit Experimenten erlebbar gemacht.
Im Anschluss vertieften die Teilnehmenden ihre Kenntnisse in einem Workshop mit der Österreichischen Naturschutzjugend, der die Spannungsfelder zwischen erneuerbaren Energien und Umweltschutz beleuchtete.

Energiedetektive


Ein zentrales Element war die zweiwöchige Challenge, in der im Klassenzimmer der Energieverbrauch mobiler Geräte gemessen und gleichzeitig die Luftqualität mit dem Luftspion erfasst wurde. So wuchs das Bewusstsein für energieeffizientes Verhalten sowie für die Bedeutung von frischer Luft für Konzentration und Lernleistung. Die Ergebnisse zeigen, dass kleine Alltagsänderungen eine spürbare Wirkung auf Energieverbrauch und Lernklima haben können.
Der Projektteil im Sommersemester setzt die Praxis fort: Es stehen Besuche eines Wasserkraftwerks, Einblicke ins Energieforum Graz und eine Aktion zum Thema Solar-Autos auf dem Programm.
Zudem werden Impulse für eine nachhaltige Zukunft in der Region gesetzt, wobei die beteiligten Schulen Familien und Gemeinden zur aktiven Teilnahme einladen. •