Die Regionalzeitung der Süd-Weststeiermark - Auflage: 43.000 Stück

Gezielt bringt das AMS-Förderprogramm AQUA gemeinsam mit der zam GmbH und regionalen Betrieben Frauen in den Arbeitsmarkt. (Foto: Fischer)

 

Die Anforderungen an den regionalen Arbeitsmarkt verändern sich laufend – gleichzeitig suchen viele Unternehmen nach qualifizierten Fachkräften. Eine erfolgreiche Antwort auf diese Entwicklung liefert das AMS-Förderprogramm AQUA – Arbeitsplatznahe Qualifizierung, die in Zusammenarbeit mit der zam GmbH und regionalen Unternehmen immer stärker an Bedeutung gewinnt. Besonders für Frauen eröffnen sich dadurch neue berufliche Perspektiven.

Individuelle Ausbildung statt Einheitslösung
Das Besondere an AQUA: Die Ausbildung wird maßgeschneidert für konkrete Arbeitsplätze entwickelt. Gemeinsam arbeiten Unternehmen, die zam GmbH und das AMS Bildungspläne aus, die auf die Anforderungen des zukünftigen Jobs abgestimmt sind. Theorie und Praxis werden eng verzahnt.
Viele Frauen, die nach einer beruflichen Neuorientierung, einem Wiedereinstieg oder einer Spezialisierung suchen, finden damit einen guten Weg in den Beruf.

Win-win-Situation
Auch regionale Betriebe profitieren: Sie können zukünftige Mitarbeiterinnen im Rahmen der Qualifizierung direkt im Unternehmen kennenlernen und einarbeiten. Dadurch sinkt das Risiko von Fehlbesetzungen und gleichzeitig wird der Fachkräftemangel aktiv bekämpft.

Frauen als Fachkräfte von morgen
„AQUA eröffnet Frauen eine Perspektive, die auf ihre Lebenssituation und ihre beruflichen Ziele abgestimmt ist“, erklärt zam-Regionalleiterin Ingeborg Krainer. Der Erfolg zeigt sich in hohen Vermittlungsquoten und zahlreichen Erfolgsgeschichten aus der Region.

Regional verankert – nachhaltig wirksam
Die Zusammenarbeit von AMS, zam GmbH und regionalen Unternehmen schafft ein Netzwerk, das langfristig den Wirtschaftsraum stärkt.
AMS-Regionalstellenleiter Hartmut Kleindienst: „Damit setzt AQUA ein starkes Zeichen: Qualifizierung, die direkt am Bedarf der Unternehmen ansetzt, ist einer der effektivsten Wege, Menschen erfolgreich in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“

Ein Erfolgsbeispiel:
Die ehemalige zam-Teilnehmerin Nora Gödöllei hat über die zam Stiftung eine Bilanzbuchhalterinnen-Ausbildung bei der Firma Fidas Steuerberatung GmbH absolviert und ist weiterhin im Betrieb beschäftigt. •