Der erste Revitalisierungsschritt an der Pfarrkirche St. Johann ist abgeschlossen. In ursprünglicher Farbgebung und mit neuer Turmeindeckung strahlt das Gotteshaus weit ins Saggautal hinein.

Johannes dem Täufer geweiht, ist die barocke Kirche seit 267 Jahren Dreh- und Angelpunkt des katholischen Glaubens in der Pfarre St. Johann im Saggautal. Im Jahr 2.000 innen renoviert, wurde nach langer Planung nach Ostern 2025 mit dem ersten Schritt der Außenrevitalisierung gestartet. „Der Putz fiel bereits ab. Handlungsbedarf war gegeben“, unterstreicht Peter Zenz, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats die Dringlichkeit.
In enger Kooperation mit der Diözese Graz-Seckau konnte schließlich grünes Licht für die Sanierung gegeben werden. „Die Kosten schlagen sich mit 470.000 Euro zu Buche. Diözese (30 %), Denkmalamt und Kirchenverein steuerten Gelder bei. Der Rest musste von der Pfarre selbst, durch Sammlungen, Opfergelder und Frühschoppen-Einnahmen aufgebracht werden“, sagt Zenz allen Unterstützern ein Dankeschön.

Pfarrkirche St. Johann 2Die Arbeiten am über 60 Meter hohen Turm forderten Fingerspitzengefühl und Schwindelfreiheit.

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Unter Denkmalschutz stehend, war bei der Revitalisierung Fingerspitzengefühl gefragt. Den Malerarbeiten – durchgeführt vom Malerbetrieb Eisbacher, der als Spezialist auf diesem Gebiet gilt – ging eine Bestimmung des einstigen Originalfarbtons voraus. In schwindelerregender Höhe von rund 60 Meter leisteten aber auch die Mitarbeiter des Spenglereibetriebs Almer bei der Turmneueindeckung – jedesTeil ist eine Einzelanfertigung – ebenso ganze Arbeit wie der Rest der bauausführenden Firmen.

Pfarrkirche St. Johann 1PGR Peter Zenz und Bgm. Johann Schmid sind stolz auf die gesetzten Sanierungsmaßnahmen, die der Kirche das Strahlen zurückbrachten.

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„Die Kirche prägt unsere Gemeinde. Ich bin froh, dass die Umsetzung des ersten Sanierungsschrittes gelang“, betont Bgm. Johann Schmid, der die baulichen Maßnahmen mit einer Spende vonseiten der Gemeinde gerne unterstützte. In den kommenden Jahren soll die Sanierung an den Seitenfassaden weiter gehen. „Das alles kostet viel Geld“, ist Peter Zenz froh über jeden Spendeneuro.

Ein Konto wurde bei der RB Gleinstätten-Leutschach-Wildon eingerichtet. IBAN: AT45 3810 200 0800 1430, Verwendungszweck: Kirchenrenovierung. •

 

Diese Unternehmen waren an der Sanierung beteiligt:

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